Kommentare zu Bildern, Seite 105



Blick am Abend über die Elbe auf das Terrassenufer, die Brühlsche Terrasse, Frauenkirche und Rathausturm - 5.7.2006 (zum Bild)

Helmut Seger 17.3.2007 19:52
Ein ausgesprochen schönes Foto. Vor allem die Spiegelungen des Lichts machen den besonderen Reiz des Fotos aus.
Viele Grüße
Helmut

Volkmar Döring 23.3.2007 22:42
Vielen Dank! - tja, was man ständig in der Nähe hat, das schätzt man oftmals garnicht so, wie es anderen auffällt. Umso interessanter finde ich ja auch das gegenseitige Betrachten der Bilder auf dieser Seite hier. - Gruß Volkmar

Steffen Eule 21.5.2007 23:16
Super Bild. Licht und Motiv,es stimmt einfach alles.

Die Stadt Berlin ist in Sachen Radwege ein, wenn auch zaghafter, Vorreiter. Sogar Senat und Polizei bestätigen in ihren Veröffentlichungen bereits vorsichtig, dass Radwege auf dem Bürgersteig selten eine sichere Lösung sind. Hier sieht man einen Radstreifen auf der Fahrbahn, an dem nichts auszusetzen ist. Er ist breit genug, so dass der gesetzlich vorgeschriebene, in Gerichtsurteilen auf 1,50m festgelegte Überholabstand fast immer eingehalten wird. Die meisten Fahrbahn-Radstreifen in Deutschland sind nur einen Meter breit und befinden sich oft im Türöffnungsbereich von parkenden Autos - was zu doppelten Risikosituationen führt, nämlich durch Nahüberholer und öffnende Türen parkender Autos. Radfahrer werden dort in Bereiche gezwungen, die sie sonst gemäß Rechtssprechung gar nicht befahren dürften(!), da sie immer einen Abstand von ca. 1 Meter zu parkenden Autos halten müssen. Auch in Berlin ist noch sehr viel zu tun, ich will dieses Thema hier ein wenig aufgreifen und dafür sensibilisieren. Behmstraße in Mitte, Sommer 2006 (zum Bild)

Thomas Wendt 16.3.2007 11:18
Wen es interessiert, heute war ein Presseartikel im Tagesspiegel zum Thema:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/16.03.2007/3142955.asp

erster Versuch von Nachtaufnahmen -Frauenkirche Dresden - mit einer IXUS 65 Kritik erbeten (zum Bild)
Chemnitz, wie es dort wirklich aussieht: Verteilerkästen, Laternenmasten, Karl-Marx, "moderne" Architektur. 11.6.2006 (Matthias) (zum Bild)

Thomas Oehler 3.11.2006 20:52
Na, na, na ihr beiden - was soll das denn heißen? Zeigen denn dann die anderen Chemnitz -Bilder eine geschönte Stadt? Ich will mal hoffen, dass dies rein ironisch gemeint ist.

Gruß Thomas

Gisela, Matthias und Jonas Frey 3.11.2006 22:45
Im Grund macht man das ja oft, die Dinge mit der Fotografie schönen. Dieses Bild ist der Anfang einer Reihe, wo wir die Städte so zeigen wollen, wie sie wirklich sind, mit Verteilerkästen, Bauzäunen, breiten Autostraßen usw..
Das Bild ist nicht gegen Chemnitz gerichtet, Verteilerkästen etc. gibt es auch in München.

Matthias

Volkmar Döring 5.11.2006 9:16
Freilich zeigt eine (unveränderte) Aufnahme wohl immer das Objekt so, „wie es wirklich ist“. Dennoch kann durch bewusste Motivwahl und Anwendung fotografischer Mittel (beides beherrscht Ihr sehr gut) der Fotograf seine persönliche Haltung zum fotografierten Objekt ausdrücken und mit Text untermauern bzw. erläutern.
Von Eurem Besuch in Chemnitz habt Ihr vier Farb- und ein Schwarz/Weiß-Foto veröffentlicht, jedoch nur zu letzterem schreibt Ihr: „Chemnitz, wie es dort wirklich aussieht…“. Das erscheint mir unlogisch und ich kann den Einspruch von Thomas Oehler verstehen.
Das Bild ist ein interessantes Zeitdokument, obwohl es wahrscheinlich ebenso ca. 20 – 30 Jahre früher aufgenommen worden sein könnte. Als Text würde ich passender finden: „Chemnitz oder Karl-Marx-Stadt?, 11.06.2006“ oder: „ Im heutigen Chemnitz finden sich noch einige Zeugnisse aus seiner 37-jährigen Karl-Marx-Stadt –Epoche (1953 – 1990), 11.06.2006“.
Würde dies nicht auch ausdrücken, worauf Ihr hinweisen wollt – zusätzlich zur Schwarz/Weiß-Darstellung?

Gisela, Matthias und Jonas Frey 5.11.2006 10:57
Durch die Wahl eines bestimmten Ausschnittes kann man schon die Welt fotografisch schönen. Beispielsweise solche Verteilerkasten wird man, wenn man bewusst fotografiert, versuchen nicht mit ins Bild zu nehmen.

Bei dieser Aufnahme bleibt so was aber im Bild und wird auch in die Bildgestaltung einbezogen. Hier hat mich die Reihung der drei Masten fasziniert mit der anlogen Reihung der Häuser im Hintergrund, während auf der anderen Seite das Karl-Marx-Denkmal von dem Bürobau umschlossen wird. Die Verteilerkästen haben ihren Platz in der Ecke gefunden. Ich versuche also eine ansprechende oder überlegte Bildgestaltung ohne Ausblendung hässlicher oder wenig ansprechender städtischer " Einbauten" oder Situationen, daher die Überschrift " ...wie es wirklich aussieht" .

Bei zwei der anderen Aufnahmen hat mich mehr die Kontraste der Bauten aus unterschiedlichen Entstehungszeiten interessiert, wobei mir das Zusammentreffen Alt - Neu durchaus gefällt. Hier versuchte ich fotografisch unterschiedliches in Beziehung zu setzen. Das Bild vom Schoßteich ist eher romantisch, zeigt eine " heile" Welt. Bei der weiteren Aufnahmen war der Spiegl-Effekt das Motiv.

Neben den " schönen" Bildern, werde ich wie gesagt auch versuchen, bewusst gestaltete Aufnahmen hier zeigen, die nicht das Ausblenden (im Sinne von Ausserhalb des Bildausschnittes) was störend ist, sondern auch diese Dinge mit einbezieht und somit vielleicht ein ehrlicheres Abbild der Wirklichkeit darstellen.

Matthias

Kai Gläßer 12.3.2007 9:07
Wenn man bei Städtebilder ausschnitte zeigen kann, die auch negatives zeigen und deren fotografischer Sinn nicht unbedingt für jedermann erkennbar ist, dann frage ich mich warum solche Bilder bei Bahnbilder von anderen Fotografen nicht freigeschaltet werden. Bsp. ein Pfahl von 5cm Durchmesser vor ´ner Lok von 20m Länge. Aber egal. Chemnitz hat genau so wie andere Städte auch schöne und unschöne Ecken. Nach Venedig darf man auch nicht fahren, wenn man erwartet, dass die abgelegenen Orte schön sind.
Hätte eher noch gedacht, dass wieder dümmliche Sprüche über den Nischel kommen, was zum Glück ausgeblieben ist.

Gisela, Matthias und Jonas Frey 12.3.2007 19:14
Gerade bei Bahnbilder wäre es mal ein Versuch wert, die Tristese der Bahn fotografisch einzufangen und es ist ein Unterschied, ob ein Bild durch Nachlässigkeiten einfach schlecht und unbedacht fotografiert ist oder ob ganz bewusst die weniger schönen Dinge unser Umgebung aufgenommen werden.

Aus diese Reihe ...wie es dort wirklich aussieht, gibt es auch noch Bilder aus Hannover und Stuttgart. Abseits der Postkartenmotive gibt es eben auch viel " Nichtperfektes" , das gerade auch wieder seinen besonderen Charm hat.

lg Matthias

Dresden, Postplatz: im Vordergrund Elemente des sog. "Schmetterling" nach Entwurf des Architekten Prof. Schürmann, Köln/Bonn, im Hintergrund der barocke Zwinger - 21.1.2007 (zum Bild)

Peter Reppe 12.3.2007 16:32
Frage an den Fotografen, - was willst du mit diesem,von Drahtgewirr umgebenen Stahlmast vor dem Hindergrund eines so wundervollen Bauwerkes ausdrücken ?
Das völlig zerstörte Ambiente des Postplatzes durch den architektonischen Sondermüll eines Kölner Professors ?
Sorry, ich bin Dresdner und liebe meine Stadt. - Nur eben nicht aus dieser Perspektive...

Gisela, Matthias und Jonas Frey 12.3.2007 18:59
Geschmäcker sind halt verschieden. Der eine kann mit moderner Architektur oder Kunst was anfangen den anderen begeistern eher historische Werke.

Mein bislang einzigster Besuch in Dresden machte ich vor einiger Zeit aus dem einzigen Grund, das Sankt-Benno-Gymnasium zu fotografieren, da mich solche Architektur begeistert.
Auch so ein Gebäude kann also auch Grund sein, Dresden zu besuchen.

Mir jedenfalls gefällt das Bild und auch das Motiv!

lg Matthias

Volkmar Döring 23.3.2007 22:58
Na, na warum denn gleich so aufgeregt, P.R.? Auch ich schätze die künstlerischen Leistungen und das handwerkliche Können der alten Meister oftmals höher ein, als viele neuartigen " Kunstwerke" . Was ich mit dem Bild bezwecken wollte? - eine Diskussion über diese Kontraste und dazu habe ich einen ungewöhnlichen Blickwinkel gewählt. Es freut mich, dass Ihr beiden mit Euren Beiträge auf meine bewusste " Provokation" eingegangen seid, so oder so. Beste Grüße Volkmar

Das Kellerhaus im weihnachtlichen Winterkleid. Dieses Bild hat man wenn man bei frischem Schnee, wie hier im Dezember 2005, abends den steilen Schlossberg hinunterläuft (zum Bild)

Thomas Schmidt 19.10.2006 16:22
Diese Winterbilder aus Chemnitz sind unglaublich schön!

Kai Gläßer 12.3.2007 9:00
Bin der selben Meinung! Chemnitz oder überhaupt Sachsen ist ´n Wintermärchen. Aber leider auch nur wenn´s schneit.

In der abendlichen Dämmerung erstrahlt das Emfpangsgebäude des Chemnitzer Hbf noch mal so schön. (zum Bild)

Kai Gläßer 12.3.2007 8:38
Schönes Bild! Da vergisst man gleich den bitteren Nachgeschmack, wenn men drüber nachdenkt was der Vorplatz gekostet hat.

Die von 1885-1888 erbaute St. Petri Kirche auf dem Chemnitzer Theaterplatz in einer Aufnahme vom 27.12.06. (zum Bild)

Kai Gläßer 12.3.2007 8:35
Klasse Foto,
widerspiegelt Chemnitz genau so wie ich´s kenne und liebe