Bild-Kommentare von Christine Wohlfahrt, Seite 5



Denkmal für den unbekannten Wehrmachtsdeserteur vor der Bastion Philipp. Hier wurden im zweiten Weltkrieg Deserteure erschossen. Das Denkmal führte, als es 1995 errichtet wurde, zu kontroversen Diskussionen, da Desertation von vielen als unehrenhaft und feige empfunden wird. Auch heute sind viele Bundeswehr-Kasernen noch nach "Helden" aus der Nazizeit benannt - ein solches Denken ist also scheinbar nicht auf Ewiggestrige beschränkt. 17.6.2007 (zum Bild)

Gisela, Matthias und Jonas Frey 25.6.2007 17:39 25.6.2007 17:39
Wolfgang, dem muss ich doch enerigsch widersprechen.

Diese von dir aufgezählten Tugenden relativieren sich doch in Anbetracht des, für was die Wehrmacht von einem verbrecherischen Regime missbracht wurde, welches Unheil da über unzählige Menschen in Europa und der Welt gebracht wurde. Hätte da JEDER Soldat desertiert, wäre so ein Verbrechen gar nicht möglich gewesen. Egal, welche Motivation bei jedem Deserteur dahinter steckt, auf jeden Fall hat er sich geweigert, dabei einfach mitzumachen. Auch gehörte schon sehr viel Mut dazu zu desertieren, drohte doch die Todesstrafe.

Vielleicht erleichtert gerade so ein Ehrenkodex das Mitmachen einer Armee gerade auch bei verbrecherischen Kriegen, da sich das dagegen Wehren als " unehrenhaft" gilt.

Matthias

Thomas Wendt 25.6.2007 18:00 25.6.2007 18:00
Ich muss gestehen, dass ich nicht ganz unabsichtlich so provozierend geschrieben habe. Ein Denkmal wie dieses regt ja auch gerechtfertigterweise zu dieser Diskussion an.

Meines Erachtens sollte jeder Mensch in erster Linie seinem eigenen Gewissen verpflichtet sein. Ein Staat hat gar nicht das Recht, ihn einfach in einen Krieg zu schicken.

Wenn man so argumentiert, dass sich jeder dem Willen des Staates, der Armee unterordnen muss, dann hat sich seit 1933 im Denken ja gar nichts geändert. Man überlässt weiterhin dem Staat - einer jeden Regierung - die volle Verantwortung über Krieg und Frieden. So lässt man sich zu einem willenlosen Roboter machen, der sich zum Morden und Zerstören missbrauchen lässt, ohne sich zu wehren.

Ich sage ganz klar, dass die Erschiessungen an diesem Platze ein grobes Unrecht waren. Solche Denkmäler sind gut und nötig.

Christine Wohlfahrt 25.6.2007 21:49 25.6.2007 21:49
Ich muss Thomas und Matthias zustimmen. Hätte es damals mehr Menschen mit mehr Mut und Zivilcourage gehabt, es hätte vielleicht einiges an Leid verhindert werden können.
Solche Denkmäler braucht es mehr, gegen das Vergessen.
Wehret den Anfängen! Das ist offenbar auch in unserer Zeit wieder aktuell!
MfG Christine

Blick auf die neuen Hallen der Landesmesse Baden-Württemberg in Echterdingen beim Flughafen. Viele Hektar wertvollstes Ackerland musste für die Selbstdarstellung der Wirtschaft weichen. Vielleicht rächt sich das irgendwann mal, wenn zur Versorgung der Bevölkerung jede landwirtschaftliche Fläche gebraucht wird. http://wulfarchitekten.com/portfolio/neue-messe-stuttgart/ 17.6.2007 (Matthias) (zum Bild)

Christine Wohlfahrt 21.6.2007 17:55 21.6.2007 17:55
Wenn ich mir das Bild so ansehe dann überkommt mich fast ein wenig Wehmut, da mich mit dieser Gegend Kindheitserinnerungen verbinden. Schade das man immer alles zubauen muss. Ich bin ja schon lange weg von der Region, aber hätte man nicht am Killesberger Messegelände ausbauen oder umbauen können?
Gutes Foto übrigens
MfG Christine

Das Lotzenhaus im Hafen von Stralsund im Winter 1944 zu dem Film Untergang der Gustloff ich hatte schon mal zwei Fotos reingestellt und da ich gebeten wurde noch ein paar zu zeigen komme ich heute der Bitte nach (zum Bild)

Christine Wohlfahrt 16.6.2007 14:24 16.6.2007 14:24
Hallo Roswitha,
die Fotos sind sehr gut gelungen,
wirklich eindrücklich. Danke für die zusätzlichen Bilder.
MfG Christine

Roswitha Bartsch 17.6.2007 13:55 17.6.2007 13:55
Danke Christine für dein Lob du wirst bistimmt bemerkt haben das,das deine Bitte war.Viele Grüße aus Stralsund Roswitha

Das Estrel Hotel in Berlin Neukölln. Das Hotel besizt einen eigenen Bahnhof und einen Schiffsanleger. (zum Bild)

Christine Wohlfahrt 27.5.2007 12:26 27.5.2007 12:26
Hallo,
nichts gegen dein Foto, aber ich finde diese Konstruktion scheusslich schön.
MfG Christine

C-R 27.5.2007 20:11 27.5.2007 20:11
Sehr schönes Bild ! Das Estrel ist ja das umsatzstärkste Hotel in Deutschland und auch mit 1100 Zimmern das grösste.Architekten waren Hennes und Tilemann aus Bonn 1995. Die Verkehrsanbindung ist aber mit dem S Bahnhof Sonnenalle etwas dürftig.

Auch eine beliebte Hochzeitskirche kann eindrücklich die Dreifaltigkeit darstellen. (zum Bild)

Christine Wohlfahrt 5.5.2007 15:46 5.5.2007 15:46
Danke für das Kompliment.
MfG Christine

Der Hafen von Stralsund im Winter 1944 so sah es aus als bei uns der Film von der Gustlof gedreht wurde links die Atrappe das soll das Schiff die Gustlof sei (zum Bild)

Roswitha Bartsch 24.4.2007 14:11 24.4.2007 14:11
Hallo Stephan danke für deinen Kommentar zu den Bildern du hattest schon recht die sind interesand aber mit gespield habe ich nicht das währe auch nicht mein Ding gewesen wenn man daran gedacht hatt wie viele Flüchtlinge und verwundete Soldaten auf diesem Schiff umgekommen sind.Man konnte aber bei den Dreharbeiten zusehen und wenn sie mit dem drehen fertig waren durfte man fotografieren und das habe ich getan.Auch abends und da war es richtig grauslieg.Ich habe noch einige dieser Fotos.Gruß Roswitha

Christine Wohlfahrt 24.4.2007 20:53 24.4.2007 20:53
Hallo Roswitha,

es wäre sicherlich interessant wenn man noch einige Fotos mehr zu diesem Thema sehen könnte.

MfG Christine