Radweg Erzbahntrasse (30. Mai 2007). Als die Erzbahn zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gebaut wurde, war schon eine dichte Verkehrs-Infrastruktur ...
Radweg Erzbahntrasse (30. Mai 2007). Als die Erzbahn zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gebaut wurde, war schon eine dichte Verkehrs-Infrastruktur vorhanden. Deshalb musste man gewissermaßen in die erste Etage ausweichen. Die Bahn wurde auf hohen Dämmen mit zahlreichen Brücken gebaut, von denen die Brücke Nr. 9 ( Pfeilerbahn ) an der Grenze zwischen Gelsenkirchen und Herne die spektakulärste ist.
Erzbahn-Brücke Nr.

Radweg Erzbahntrasse (30.

Mai 2007). Als die Erzbahn zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gebaut wurde, war schon eine dichte Verkehrs-Infrastruktur vorhanden. Deshalb musste man gewissermaßen in die erste Etage ausweichen. Die Bahn wurde auf hohen Dämmen mit zahlreichen Brücken gebaut, von denen die Brücke Nr. 9 ("Pfeilerbahn") an der Grenze zwischen Gelsenkirchen und Herne die spektakulärste ist.

Hans-Joachim Ströh

25.06.2007, 2882 Aufrufe, 1 Kommentar
Thomas Wendt 23.08.2007 11:37
Das nenne ich mal einen tollen Radweg!
Während in Boulevardmedien und Autofahrerkreisen das Verhalten von Radfahrern gerne überzogen negativ dargestellt wird, gönnt sich manch motorisierter Teilnehmer auch gern mal eine Regelübertretung. Hier musste ein Radfahrer auf die "gefährliche" Fahrbahn ausweichen. Andernorts traut sich (leider) kaum ein Radfahrer das Verlassen der Radwege, die häufig gar nicht benutzt werden müssen. Allzu oft werden sie angehupt, angeschrien oder nah überholt. Müggelheimer Straße, Berlin Köpenick 23.6.2007
Thomas Wendt
958 800x600 Px, 23.06.2007
Am Rhein-Herne-Kanal in Herne, i.H. die Schleuse Herne Ost (12. Mai 1994). Der Rhein-Herne-Kanal war schon immer ein beliebter Ort für Freizeit-Aktivitäten ("Kumpel-Riviera"). Dieser zunächst mehr geduldete Zustand ist heute längst offiziell anerkannt. Der Rückzug des Bergbaus, durch den weite bis dahin unzugängliche Uferstrecken öffentlich zugänglich wurden, machte die Anlage durchgehender Rad- und Wanderwege am Kanal möglich.
Hans-Joachim Ströh
1647 800x533 Px, 01.06.2007
Nachdem Berlin im Jahre 2005 Ordnungsamt-Streifen einführte, kam es regelmäßig zu Konflikten in Grünanlagen. Diese werden seit jeher vom Radverkehr gerne benutzt, und die bis dahin zuständige Polizei drückte fast immer ein Auge zu. Die Ordnungsämter legten das Grünanlagengesetz strenger aus und baten Radfahrer häufig zur Kasse. Das wiederum passte nicht ins Senatskonzept der Erhöhung des Radverkehrsanteils. Die Lösung sind, je nach Bezirk, extra für den Radverkehr freigegebene Wege. Meist wird die Freigabe explizit unter dem links zu sehenden (den Radverkehr generell ausschliessenden) Grünanlagenschild angebracht. Im Bürgerpark in Pankow hat man unüblicherweise, weiter hinten zu sehen, einen gemeinsamen Rad- und Fußweg ausgeschildert. Kurios: Um diesen zu erreichen, muss man das Grünanlagenschild passieren, unter dem das Radfahren ausdrücklich verboten wird. 31.5.2007
Thomas Wendt
829 800x600 Px, 31.05.2007
Nett gemeint, falsch gemacht. Der Mauerradweg begleitet hier die Straße Am Bürgerpark. Von der Radwegqualität mal abgesehen verstößt die Ausschilderung mit Benutzungspflicht gegen die rechtlichen Grundsätze des Radwegbaus. Auf der Fahrbahn fährt allenfalls jede Minute ein Auto. Hier wäre eine freiwillige Variante geeigneter. 31.5.2007
Thomas Wendt
894 800x600 Px, 31.05.2007