Die Schlossburg von Clervaux wurde im 12. Jahrhundert, möglicherweise auch früher, von den Grafen von Clerf auf einem Felsvorsprung errichtet
Die Schlossburg von Clervaux wurde im 12. Jahrhundert, möglicherweise auch früher, von den Grafen von Clerf auf einem Felsvorsprung errichtet. Möglicherweise waren die ersten Grafen von Clerf mit den Grafen von Sponheim verwandt. Graf Gerhard von Clerf wird im 12. Jahrhundert als Bruder von Friedrich von Vianden bezeichnet. Nach dem Aussterben der Grafen von Clerf gelangte Burg und Herrschaft an die Herren von Meysenburg, später an die Herren von Brandenburg (Eine Seitenlinie der Grafen von Vianden). Die Burg wurde im 15. und 16. Jahrhundert zur heutigen Größe ausgebaut und sollte 1691 zur Tilgung von Kriegsschulden versteigert werden, blieb aber im Familienbesitz. Danach verfiel die Burg und gelangte 1927 durch Versteigerung in Privatbesitz. Während der Ardennenoffensive im Dezember 1944 wurde die Burg von deutschen Truppen stark zerstört. Die Restaurierungsarbeiten der Schlossburg, die sich heute im Besitz des Staates Luxemburg befindet, wurden erst 1994 abgeschlossen. Im Schloss befinden sich zur Zeit drei Ausstellungen: The Family of Man, die berühmte Fotoausstellung von Edward Steichen, welche 2003 in das Memory of the World Register der UNESCO aufgenommen wurde, das Kriegsmuseum mit Dokumentation zur Ardennenschlacht und das Museum der Modelle der 22 wichtigsten luxemburgischen Burgen und Schlösser. 25.09.2010 (Jeanny)
Das Dorf Bürden liegt am 09.10.2010 schon in der Sonne, während das Sauertal im Hintergrund noch im Herbstnebel verschwindet.

Die Schlossburg von Clervaux wurde im 12.

Jahrhundert, möglicherweise auch früher, von den Grafen von Clerf auf einem Felsvorsprung errichtet. Möglicherweise waren die ersten Grafen von Clerf mit den Grafen von Sponheim verwandt. Graf Gerhard von Clerf wird im 12. Jahrhundert als Bruder von Friedrich von Vianden bezeichnet. Nach dem Aussterben der Grafen von Clerf gelangte Burg und Herrschaft an die Herren von Meysenburg, später an die Herren von Brandenburg (Eine Seitenlinie der Grafen von Vianden). Die Burg wurde im 15. und 16. Jahrhundert zur heutigen Größe ausgebaut und sollte 1691 zur Tilgung von Kriegsschulden versteigert werden, blieb aber im Familienbesitz. Danach verfiel die Burg und gelangte 1927 durch Versteigerung in Privatbesitz. Während der Ardennenoffensive im Dezember 1944 wurde die Burg von deutschen Truppen stark zerstört. Die Restaurierungsarbeiten der Schlossburg, die sich heute im Besitz des Staates Luxemburg befindet, wurden erst 1994 abgeschlossen. Im Schloss befinden sich zur Zeit drei Ausstellungen: The Family of Man, die berühmte Fotoausstellung von Edward Steichen, welche 2003 in das Memory of the World Register der UNESCO aufgenommen wurde, das Kriegsmuseum mit Dokumentation zur Ardennenschlacht und das Museum der Modelle der 22 wichtigsten luxemburgischen Burgen und Schlösser. 25.09.2010 (Jeanny)

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